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Mail-Adressierung

Allgemeines

Die Mailadressierung an der TU Wien ist auf Grund des Mailroutings (Mail-Weiterleitung der generischen E-Mail-Adresse an eine Zustelladresse) sehr einfach und einheitlich für die gesamte TU:

  • für Mitarbeiter über die Maildomain @tuwien.ac.at (z.B. Vorname.Zuname@tuwien.ac.at)
  • für Studierende über die Maildomain @student.tuwien.ac.at (z.B. e9999999@student.tuwien.ac.at oder Vorname.Zuname@student.tuwien.ac.at)
  • für Alumni über die Maildomain @alumni.tuwien.ac.at (z.B. Vorname.Zuname@alumni.tuwien.ac.at) (siehe Alumni-E-Mail)

Adressen aus @student.tuwien.ac.at und @alumni.tuwien.ac.at teilen sich den gleichen Namensraum, d.h. der gleiche Name in beiden Maildomains ist auch stets die gleiche Person. Dies gilt jedoch nicht für @tuwien.ac.at!

Bei obigen Adressen kann mitunter ein sogenannter Mittelteil erforderlich sein (speziell bei den automatisch vergebenen @tuwien.ac.at-Adressen wird dieser gegebenenfalls auf die Kurzbezeichnung der Organisationseinheit gesetzt), damit die Eindeutigkeit gewahrt bleibt.
Bei mehrteiligen Vornamen wird nämlich automatisch nur der erste Teil, bei mehrteiligen Nachnamen nur der letzte Teil herangezogen, weshalb eine Ergänzung auf den vollständigen Namen sinnvoll sein kann.
Die Adresse hat dann beispielsweise die Form

Vorname.Mittelteil.Zuname@tuwien.ac.at

Der Mittelteil kann ergänzt bzw. bearbeitet werden, indem im Adressbuch der TU Wien die eigenen Personendaten bearbeitet ("Daten ändern") und dann den Link "E-Mail Alias ändern/erstellen" wählt.

Diese generische Form der Adressierung ist somit für den Absender unabhängig davon, auf welchem Rechner der Adressat seine E-Mail wirklich ablegt oder liest. Beim Wechsel des Rechners oder Studentenservers bleibt die generische Mailadresse unverändert.
Generische Adresse vs. Zustelladresse

Das Mailrouting existiert, sobald im Adressbuch der TU Wien ein entsprechender Eintrag existiert und dort zumindest eine E-Mail-Adresse  als Mail-Zustelladresse eingetragen ist. Mail-Zustelladresse ist üblicherweise  jene für alle Mitarbeiter verfügbare Mailbox-Service-Adresse, die bei neuen Mitarbeitern automatisch eingetragen ist.

Hinweis: Die ebenfalls im Änderungsinterface vorkommenden E-Mail-Optionen und die dort angegebenen Zustelladressen haben keinerlei Auswirkung auf das eigentliche Mailrouting bzw. die Weiterleitung der generischen Adressen! Es lassen sich jedoch bezogen auf die TU Zustelladressen entsprechende E-Mail-Optionen setzen!

Die Umsetzung der rechnerunabhängigen generischen Adressen auf die Zustelladressen erfolgt durch die "Incoming Mailrouter" der TU Wien mit Hilfe der Informationen, die über das Adressbuch der TU Wien eingetragen wurden. Falls bei einer Person mehr als eine Zustelladresse angegeben wurde, so wird die Mail an alle angegebenen Adressen weitergeleitet!

Groß- und Kleinschreibung werden bei Mailadressen nicht berücksichtigt!

Mitarbeiter/-innen

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Universität Wien, die im Adressbuch der TU Wien mit mindestens einer gültigen Zustelladresse für E-Mail eingetragen sind, können unter folgender für eine Person eindeutigen Mail-Adresse erreicht werden:

Vorname.[Mittelteil.]Zuname@tuwien.ac.at

Der in [ ]-Klammern angegebene Mittelteil ist optional:

Mittelteil ist ein frei wählbares Zusatzfeld zur Unterscheidung bei bereits existierenden Einträgen mit gleichem Namen; bis zu 15 Buchstaben, Ziffern und Bindestriche möglich, kein Bindestrich am Anfang und am Ende, keine zwei Bindestriche hintereinander. Bei Vornamen, die per Leerzeichen getrennt sind, wird nur der erste Vorname genommen. Bei Zunamen, die aus mehreren Teilen bestehen und per Leerzeichen getrennt sind, wird nur der letzte Namensteil genommen.

Mitunter musste der Mittelteil bereits automatisch erzeugt werden, wobei hier ein etwaig vorhandener weiterer Vorname oder die Nummer der (Haupt)Organisationseinheit (z.B. e183) verwendet wird.

Der Mittelteil kann ergänzt bzw. bearbeitet werden, indem man im TISS Adressbuch die eigenen Personendaten bearbeitet ("Daten ändern") und dann den Link "E-Mail Alias ändern/erstellen" wählt.

Historisch existieren auch nach wie vor die abteilungsspezifischen Formen, welche aber durch die zuvor genannte Hauptform der generischen Adresse abgelöst wurden:

Vorname1.Vorname2.Zuname+Organisationseinheit@tuwien.ac.at

Vornamen und Abteilung sind optional. Die Vornamen können auch nur aus dem ersten Buchstaben bestehen, bzw. wenn mehrere Vornamen existieren, können diese bis auf einen weggelassen werden.
Besitzt die Organisationseinheit (z.B. Abteilung) (E020C) eine übergeordnete Organisationseinheit, so gibt es auch von dieser abgeleitete Varianten (E020).

Diese Adressen sind bis auf die jeweils gültige Hauptform nicht zwingend eindeutig bzw. können zu Kollisionen mit Adressen anderer Personen führen. Dennoch kann die Nutzung gewisser kürzerer Formen praktikabel sein, speziell wenn der Zuname lang bzw. aus einem Doppelnamen besteht oder mehrere Vornamen vorhanden sind. Dann ist üblicherweise auch nicht mit einer Kollision mit einer generischen Unterform einer anderen Person zu rechnen.

 

Lisa.Musterfrau@tuwien.ac.atHAUPTFORM (eindeutig)
Lisa.Maria.Musterfrau@tuwien.ac.atHAUPTFORM (eindeutig) im Falle, dass Lisa.Musterfrau von einer anderen Person belegt ist.
Nicht mehr empfohlene Varianten zwecks Rückwärtskompatibiltät für Personen die vor dem 23.4.2009 an der TU Wien aktiv waren!

Lisa.Maria.Musterfrau+E9876@tuwien.ac.at

Voller Name mit/ohne Org.Einh.-Zusatz Varianten
L.M.Musterfrau+E9876@tuwien.ac.atalle Vornamen abgekürzt
L.M.Musterfrau+E987@tuwien.ac.at
L.M.Musterfrau@tuwien.ac.at
Lisa.Musterfrau+E9876@tuwien.ac.atNur 1. Vorname
Lisa.Musterfrau+E987@tuwien.ac.at
L.Musterfrau+E9876@tuwien.ac.atNur 1. Vorname, abgekürzt
L.Musterfrau+E987@tuwien.ac.at
L.Musterfrau@tuwien.ac.at
Maria.Musterfrau+E9876@tuwien.ac.atNur 2. Vorname
Maria.Musterfrau+E987@tuwien.ac.at
Maria.Musterfrau@tuwien.ac.at
M.Musterfrau+E9876@tuwien.ac.atNur 2. Vorname, abgekürzt
M.Musterfrau+E987@tuwien.ac.at
M.Musterfrau@tuwien.ac.at
Musterfrau+E9876@tuwien.ac.atNur Zuname
Musterfrau+E987@tuwien.ac.at
Musterfrau@tuwien.ac.at

Problemlos ist auf jeden Fall die jeweils einer Person zugeordnete Hauptform (mit optionalem Mittelteil, ohne Abteilungszusatz) verwendbar bzw. deren Verwendung wird empfohlen bzw. ist für an der TU Wien aktive MitarbeiterInnen ab dem 23.4.2009 die einzig gültige Form!

Die Reihenfolge gibt in etwa den Grad der Eindeutigkeit (von oben nach unten abfallend) an - abgesehen von der jeweils gültigen Hauptform, der Eindeutigkeit garantiert ist!

Generell wären alle Varianten mit Abteilungs- oder Institutsnummer eindeutiger, sind aber von der Optik her nicht so attraktiv bzw. machen die E-Mail-Adresse holprig und lang bzw. empfindlich hinsichtlich Reorganisation bei der Nummerierung der Organisationseinheiten.
Hingegen sind die Untervarianten ohne Institutsnummer zwar scheinbar praktikabler, sind aber gleichzeitig, je nach Gestalt des Namens, mehr oder weniger anfällig für Kollisionen mit E-Mail-Adressen  anderer, gleichnamiger oder ähnlich  lautender Personen (nicht die Hauptform der generischen Adresse!).

ACHTUNG: Siehe Hinweis zu Namensänderungen!

 

Studierende

Alle Studierenden, die im Adressbuch der TU Wien mit mindestens einer gültigen Zustelladresse für E-Mail eingetragen sind, können unter folgender Mailadresse erreicht werden:

e1234567@student.tuwien.ac.at

Optional kann auch eine der folgenden Formen (z.B. für Lisa Maria de Silva) aktiviert werden, wobei der erste Vorname und der letzte Nachname vorgegeben sind:


Lisa.Silva@student.tuwien.ac.at
Lisa.Zusatz.Silva@student.tuwien.ac.at

Als Zusatz kann man dann beispielsweise den 2. Vornamen (Maria) und/oder weitere führende Teile des Nachnamens (de) verwenden. Es gelten die gleichen Randbedingungen wie bei den Alumni-Adressen.

Die Namensvariante kann aktiviert werden, indem man im TISS Adressbuch die eigenen Personendaten bearbeitet ("Daten ändern") und dann den Link "E-Mail Alias ändern/erstellen" wählt.

Alumni

Der ZID stellt den Absolventinnen und Absolventen (Alumni) der TU Wien eine generische E-Mail-Adresse der Form:

Vorname.[Mittelteil.]Nachname@alumni.tuwien.ac.at

sowie ein TU-Passwort zur Verfügung.

Siehe Alumni-E-Mail.

Mehrteilige Nach- oder Vornamen

Bei mehrteilige Nachnamen ist auch die alleinige Angabe nur des letzten Nachnamenteils möglich, z.B. bei "Manfred Mayer-Mustermann"

Manfred.Mustermann@tuwien.ac.at

Mehrteilige Nachnamen werden durch Bindestrich getrennt. Zusätzlich gibt es auch die Variante ohne Bindestrich, einfach zusammengeschrieben:

jordie.la-forge@tuwien.ac.at
jordie.laforge@tuwien.ac.at

Mehrfache Vornamen können alle abgekürzt oder bis auf den ersten weggelassen werden:

bianca.maria.nachname@tuwien.ac.at
b.m.nachname@tuwien.ac.at
bianca.nachname@tuwien.ac.at
b.nachname@tuwien.ac.at

Eine weitere Möglichkeit ist die Adressierung nach bestimmten Funktionen,  z.B. Sekretariat eines Institutes.
Mailinglisten

Eindeutigkeit

Die jeweilige Hauptform der generischen Adresse

<Vorname>.[Mittelteil.]<Nachname>@tuwien.ac.at

ist stets eindeutig.

Bei Zusendungen an eine Unterform der generischen Adresse, die nicht eindeutig ist, wird eine Bounce-Mail (ein None Delivery Report) generiert, welche etwa folgende Passage enthalten könnte (für Zieladresse braun@tuwien.ac.at):

   ----- The following addresses had permanent fatal errors -----
<braun@tuwien.ac.at>
(reason: 550 5.0.0 <braun@tuwien.ac.at>...
Generic address not unique - resolve with whitepages.tuwien.ac.at)

----- Transcript of session follows -----
... while talking to mri3.tuwien.ac.at.:
>>> DATA
<<< 550 5.0.0 <braun@tuwien.ac.at>...
Generic address not unique - resolve with whitepages.tuwien.ac.at
550 5.1.1 <braun@tuwien.ac.at>... User unknown
<<< 503 5.0.0 Need RCPT (recipient)

Bitte bedenken Sie, dass eine Adressierung über eine Unterform heute noch eindeutig, morgen aber schon mehrdeutig sein kann (wegen Neuanstellung, Namensänderung, Institutsaufspaltung, ...). Für eine Publikation der Mailadresse bzw. als Absendeadresse sollte man stets die jeweils gültige Hauptform der generischen Adresse verwenden!

Im Falle von mehrteiligen, langen, außergewöhnlichen Nachnamen oder mehreren Vornamen kann die Verwendung einer Unterform (z.B. mit Vornamen-Initialen) durchaus sinnvoll sein (visitenkartenfreundlicher) und dabei gleichzeitig hochwahrscheinlich kollisionsfrei sein.

 

Ausgeschiedene Personen

Die Mailweiterleitung über die generischen Mailadressen für ausgeschiedene Personen oder solche ohne aktives Dienstverhältnis und weit.Mitarb., deren Mitgliedschaft vom zuständigen Adressmanager aufgehoben wurde, bleibt für eine Dauer von 12 Monaten erhalten (sofern die Weiterleitungsadresse gültig bleibt). Dies auch dann, wenn die jeweilige Person nicht mehr im Adressbuch der TU Wien sichtbar ist!

Dies gilt aber mitunter nicht (so lange) für die Weiterleitungsziele, wenn es sich um einen ZID-Mailbox-Account handelt!
Ein solcher ist lediglich nur 2-3 Monate nach Beendung eines Dienstverhältnisses aktiv. Gegebenenfalls muss hier die jeweilige Organisationseinheit bzw. dessen Adressmanager die jeweilige Person nach Ausscheiden als weit.Mitarb. "reaktivieren", was auch die Lebensdauer des ZID-Accounts verlängert.

Bei Studenten mit namensbasierten E-Mail-Adressen verwandeln sich nach Ausscheiden oder Abschluss des Studiums die @student.tuwien.ac.at-Adressen sofort in sogenannte Alumni-Adressen um (in eine korrespondierende Adressen der Maildomain @alumni.tuwien.ac.at).

Änderungen der Weiterleitungsadresse(n) für ehemaliges Personal bzw. ehemalige Weitere Mitarbeiter ist in diesem Zeitraum mittels eines Spezialzuganges möglich. Andernfalls besteht noch die Möglichkeit, sich an den zuständigen Adressmanager zu wenden, um die Änderungen durchführen zu lassen (dieser sollte einen entspr. Link auf den Eintrag mit dem Ausscheiden der Person aus dem Personal per E-Mail erhalten haben!). Nach dieser Zeitperiode ist entweder der Eintrag völlig gelöscht (automatisch) oder zwischenzeitlich reaktivierbar (an der gleichen oder einer anderen Organisationseinheit).

Namensänderungen

Im Falle von Namensänderungen, wie z.B. anlässlich einer Heirat, Namenskorrekturen aller Art, die etwa über die Personaladministration oder Studienabteilung bekannt gemacht werden oder durch das direkte Ändern des Namens eines weiteren Mitarbeitereintrags entstehen, werden die E-Mail-Adressen schlagartig, mit dem Aktivwerden des neuen Namens ungültig (ausgenommen die eindeutige generische Adresse, siehe Checkliste unten). Das betrifft aber vorerst nur jene Untervarianten generischer Adressen bei Personen, die vor April 2009 an der TU aktiv waren und  zusätzlich zu der eindeutigen generischen Adresse existieren - also die alten generischen Adressen).
Sollen die alten E-Mail-Adressen für einen Übergangszeitraum erhalten bleiben, dann bitte mit dem ZID (mailhelp@zid.tuwien.ac.at) rechtzeitig Kontakt aufzunehmen.

Als Hilfestellung eine Checkliste im Falle einer Namensänderung:

  • Bislang in Verwendung stehende generische Adressformen ausfindig machen (z.B. auf Visitenkarten gedruckte, in Publikationen veröffentlichte, als Absenderadresse in Webmail oder im Mailprogramm verwendete), um abzuschätzen, welche davon mit welcher Wichtigkeit zu erhalten sind.
  • Meldung der Namensänderung an die Personaladministration - im Falle der neuen, seit April 2009 eindeutigen generischen Adressen, bleibt auch dann die alte Adresse erhalten, bis man im Formular Mail Alias eine (Leer)Änderung übernimmt. Erst dann wird die gerade aktuelle (von der Personaladministration gelieferte, neue Name) übernommen (und im TISS Adressbuch angezeigt). D.h. man kann den Zeitpunkt selbst bestimmen, wann die alte Adresse inaktiv wird und die neue aktiv.
  • Wenn ein Parallelbetrieb von alter und neuer Adresse notwendig sein sollte, dann dies über obigen E-Mail-Kontakt an den ZID melden (damit ein lückenloser Übergang gewährleistet ist). Dabei ist anzugeben, welche alte Adressen, wie lange noch existieren sollen (üblich: 1 Jahr).
    Option: Alte Adresse mit einer Blockierung versehen, die auf einen Web-Link im TISS-Adressbuch verweist, sodass menschliche Absender in der Lage sind, die neue Adresse aus dem Adressbuch der TU Wien zu übertragen.
    Hinweis: Von einer automatischen Antwort bei der alten  Adresse mit Verweis auf die konkrete neue Adresse wird abgeraten, da dies auch Spammer einlädt.
  • Im Mailprogramm und anderen Mailanwendungen (Webmail) die neue Absenderadresse angeben.
  • Adresse umstellen in Weiterleitungen, Registrierungen, Newsletter, Funktionsmailinglisten, etc.
  • Benachrichtigung der Kernkontaktgruppe mittels explizitem Hinweis auf die Adressänderung.
  • Vorübergehenden Hinweis z.B. in der Mail-Signatur oder als PS. am Ende jeder abgehenden Mail mit Hilfe des Mailprogramms veranlassen.