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TUNET - Historische Entwicklung

vor 1983

Bis zum Jahre 1983 wird an der TU Wien ausschließlich eine sternförmige Vernetzung mit seriellen V.24-Leitungen mit einer Datenrate von 110 bis 19.200 Bit/s zu den zentralen Rechnern an den drei damals existierenden Rechenzentren verwendet. Diese Vernetzung wird praktisch ausschließlich für interaktives Arbeiten verwendet.

Am Beginn der 80er-Jahre kommt die Technologie der Lokalen Netze - die Vernetzung eines lokalen Bereichs (Gebäude, Campus) mit einer hohen Datenrate (4-10 MBit/s) - auf.

1983

Im Frühjahr des Jahres 1983 beginnen die drei Abteilungen des EDV-Zentrums der TU Wien gemeinsam ein Konzept zur Vernetzung der TU Wien mittels eines lokalen Netzes - des TUNET - zu entwickeln.

1984

Nach einer ausführlichen Literatur- und Marktstudie und einer Erhebung der Kommunikationsanforderungen der Institute für die restlichen 80er Jahre wird im Februar 1984 mit der Verlegung des ersten Ethernet-Kabels im Gebäude Gußhausstraße 25-29 der Grundstein für TUNET gelegt. Am 22. November 1984 findet die erste erfolgreiche Übertragung über das Netz statt.

1985

Am 21. Jänner 1985 wird vom Akademischen Senat der TU Wien das TUNET-Konzept für die Datenkommunikation im Bereich der TU Wien beschlossen. Im Feber 1985 wird TUNET auf ein weiteres Gebäude ausgedehnt. Danach wird TUNET laufend ausgebaut und neue Gebäude angebunden (Getreidemarkt, Karlsplatz). Im Dezember 1985 erfolgt die Anbindung an den österreichischen EARN-Knoten an der Universität Linz.

1986

Mit Schreiben vom 18. Juni 1986 werden der TU Wien die Class B Adressen 128.130 und 128.131 vom USC/Information Sciences Institut zugeteilt.

Im Herbst 1986 wird die damalige Rechenanlage der TU Wien -- eine CDC Cyber 860 -- an EARN (und damit auch an BITNET) angeschlossen. Damit beginnt auch hier das Zeitalter der Electronic Mail. Das lief aber damals noch nicht über das IP Protokoll sondern über HASP, ein IBM Protokoll zur Kommunikation eines Kartenlesers mit einem IBM Mainframe. Dies ist auch der Hintergrund, dass für Zeilen in Mails -- zumindest früher -- nicht mehr als 80 Zeichen üblich waren (eine Lochkarte hat eben nur 80 Spalten).

1987

Bis zum April 1987 kann ein Großteil der ehemaligen asynchronen Leitungen zu den zentralen Systemen durch Leitungen zu dezentral aufgestellten Terminalservern ersetzt werden. Dadurch kann großteils auf teure Modems verzichtet werden. Weiters erleichtert dies die Übersiedlung großer Teile des EDV-Zentrums und der Rechner in das Freihaus deutlich. Gleichzeitig werden immer mehr Rechner direkt über ein Ethernet-Interface an TUNET angeschlossen.

1989-1990

So sind im September 1990 bereits ca. 450 Rechner am TUNET. Zu diesem Zeitpunkt existieren etwa 90 Institutssegmente. Im November 1989 erfolgt die Umstellung der Gebäudeanbindungen (erstmals in Österreich) auf multiprotokollfähige Router. 1990 wird eine leistungsfähige Verbindung (2 MBit/s) zur Universität Wien in Betrieb genommen.

1990 - Beginn des Internetzeitalters an der TU Wien

Am 7.8.1990 wird eine leistungsfähige Verbindung (2 MBit/s) zur Universität Wien in Betrieb genommen. Seit 18.9.1990 hat die TU Wien über die UNI Wien Zugang zum Internet und NSFNET via EASINET realisiert. Die Verbindung der UNI Wien zum EASINET/Internet hat eine Kapazität von 64kBit/s.

Am 2.4.1990 beschließt der Senat der TU Wien ein neues Organigramm für das EDV-Zentrum der TU Wien, in dem erstmals eine Gruppe Kommunikation vorgesehen wird. Die formale Gründung wird sich noch bis Februar 1991 hinziehen..

1991

Im Jahr 1991 werden zwischen allen größeren Gebäuden der TU Wien von der Post Glasfaser-Verbindungen verlegt. Gleichzeitig wird die Verbindung der Gebäudekomplexe Freihaus, Karlsplatz und Gußhausstraße auf FDDI mit 100 MBit/s umgestellt. Entferntere Gebäude (Theresianumgasse, Aspanggründe,...) werden über 64 kBit/s Leitungen angebunden.

1992

Am 29. März 1992 wird die Verbindung zur Universität Wien auf 100 MBit/s aufgestockt. Dabei wurde eine eigene Glasfaserstrecke verwendet. Das war die erste Betriebsaufnahme im Rahmen des UDN (Universitätsdatennetz) Wien, das beginnend 1989 geplant wurde.

1993

1993 wird das Gebäude Treitlstraße in den FDDI-Ring eingebunden. Weiters werden die Fachbereichsrechner für Bauingenieurwesen sowie der Vector-Rechner S100 an das FDDI-Backbone direkt angeschlossen. Der Versorgungsgrad mit TUNET-Anschlüssen, gerechnet über mögliche Räume, beträgt bereits 80%. Die Verbindung zu den Gebäuden Aspanggründe und Theresianumgasse wird auf 128 kBit/s aufgestockt.

1994

1994 werden die Fachbereichsrechner Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Raumplanung & Architektur sowie Mathematik an den FDDI-Ring angebunden. In diesem Jahr beginnt die Verkabelung in Twisted Pair Technologie in Schwerpunktsbereichen und neuen Gebäuden (Chemiehochhaus). Weiters wird eine Reihe von Etagenverteilern als Basis für eine weitere Strukturierung des Netzes errichtet. Eine verstärkte Segmentierung mittels Routern und Switches zur Verbesserung der Leistungssteigerung wird vorgenommen. Im Bereich der News/Info/Mail Services wird eine Restrukturierung vorgenommen (je ein Server für jedes dieser Services). Das White Pages Service für die TU-Wien, basierend auf X.500, wird in Betrieb genommen. Ein ISDN-Anschluss wird realisiert.

1995

1995 wird das Netz in Schwerpunktsbereichen in Twisted Pair Technologie ausgebaut. Zur Verbesserung der Performance des Netzes werden verstärkt Ethernet-Switches eingesetzt. Ein weiterer wesentlicher Investitionsschwerpunkt ist der Ausbau des Wählleitungsservices.

1996

Am 1. Mai 1996 wird die Verbindung zwischen TU-Wien und Uni-Wien bzw. ACOnet auf die ATM-Technologie mit 155 MBit/s umgestellt. Anfang Sommer 1996 wird eine wesentliche Kapazitätserweiterung des News-Servers installiert, um das mengenmäßig stark steigende Newsaufkommen zu bewältigen. Der Proxy-Server wird als eigener Server vom Info-Server getrennt. Anfang Juli 1996 wird die Anzahl der Wählleitungszugänge auf vorerst 45 erhöht. Im September 1996 wird als Ersatz für das bisherige FDDI-Backbone zwischen den Gebäuden Freihaus und Gußhaus ein ATM-Netz installiert, das im ersten Schritt das komplette EDV-Zentrum und die Benutzerräume sowie die Institute im Bereich Gußhausstraße (inkl. der angeschlossenen Gebäude Argentinierstraße und Floragasse) über ATM versorgt. Im Dezember 1996 wird die Anzahl der Wählleitungszugänge auf 54 erhöht. Seit Februar 1997 unterstützen alle Anschlüsse V.34+. Im Mai 1997 wird die Anzahl auf 90 erhöht.

1997

Im Juni 1997 wird eine zweite Internet-Anbindung über das IBM Global Network mit 512 kBit/s installiert. Diese wird Ende September auf 2 MBit/s erweitert. Im August 1997 wird das ATM Backbone-Netz auf alle Hauptgebäude der TU Wien erweitert. Die Versorgung der Etagenverteiler wird weiter auf ATM umgestellt. Anfang November 1997 werden die Wählleitungszugänge auf K56Flex aufgerüstet. Die Wählleitungen stehen auch über eine Nummer zum Online-Tarif der PTA zur Verfügung.

1998

Anfang Februar 1998 wird die Anzahl der Wählleitungszugänge auf 120 und nachfolgend auf 150 gleichzeitige Kanäle aufgerüstet.

1999

Am 1. März 1999 wird die Internet-Anbindung der TU Wien über das IBM Global Network von bisher 3 MBit/s auf 4 MBit/s aufgerüstet.

Ende September wird das neu errichtete Daten- und Telekommunikationsnetz im neuen Standort Favoritenstrasse 9-11 in Betrieb genommen. Das Gebäude ist flächendeckend mit einer strukturierten Verkabelung (geeignet für 600 MHz) versorgt. Die TUNET-Anschlussdosen sind über Etagenswitche, die eine Datenrate von 10 und 100 MBit/s unterstützen, angespeist. Die Etagenverteiler werden an den Hauptverteiler mit GBit-Ethernet angebunden. Das Gebäude ist mit einer 622 MBit/s und einer 155 MBit/s ATM-Verbindung in das TUNET Backbone eingebunden. Damit ist die erste GBit-Installation an der TU Wien in Betrieb gegangen.

Mit 3. Oktober 1999 wird die Internetanbindung der TU Wien über AT&T Global Services (ehemals IBM Global Services) von bisher 4 MBit/s auf nun 5 MBit/s erhöht. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:8 MBit/s
AT&T Global Services:5 MBit/s

Am 11. Oktober 1999 wird der seit 1991 als primäre Backbone-Verbindung zwischen den Hauptgebäuden der TU Wien verwendete FDDI-Ring außer Betrieb genommen.

2000

Per 1. Jänner 2000 wird die Bandbreite zum ACOnet auf 16 MBit/s erhöht.
Per 1. April 2000 wird die zweite Anbindung der TU Wien an das Internet auf 6 MBit/s erhöht. Gleichzeitig wird für diese Leitung zum Provider KPNQwest gewechselt. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:16 MBit/s
KPNQwest:6 MBit/s

Per 2. November 2000 wird die zweite Anbindung der TU Wien an das Internet auf 8 MBit/s erhöht. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:16 MBit/s
KPNQwest:8 MBit/s

Am 11. Dezember 2000 wird ein erster Schritt in Richtung eines Gigabit Backbones gesetzt. Die Gebäude Freihaus, Karlsplatz und Favoritenstraße sowie das ZID werden vorerst über eine Gigabit Ethernet verbunden.

Per 22. November 2000 wird die Anbindung der TU Wien über ACOnet an das Internet auf 32 MBit/s erhöht. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:32 MBit/s
KPNQwest:8 MBit/s

Gegen Ende des Jahres wird mit der Inbetriebnahme eines Mail-Bastionsrechners ein Teil des TU-Wien-Firewallkonzeptes umgesetzt. Der Einsatz des Mail-Bastionsrechners macht es fortan Außenstehenden unmöglich, Mailserver an der TU Wien zum Versenden von Spam-Mail zu missbrauchen.

2001

Per 2. Mai 2001 wird die Anbindung der TU Wien über KPNQwest an das Internet auf 10 MBit/s erhöht. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:32 MBit/s
KPNQwest:10 MBit/s

Im Herbst des Jahres wirde die zweite Internetanbindung der TU Wien (Schwerpunkt Internationaler Verkehr und USA) neu ausgeschrieben. Als Bestbieter wird COLT Telecom Austria GmbH ermittelt. Die Umstellung auf den neuen Provider erfolgt am 31.10.2001. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:32 MBit/s
Colt:13 MBit/s
+ 4MBit/ss/s für Goodie Domain Service

Noch im Dezember 2001 kann auch die Kapazität zum Hauptprovider der TU Wien (ACOnet; Schwerpunkt Österreichischer und Europäischer Verkehr) auf 50 MBit/s aufgestockt werden, nachdem bereits Anfang November 2001 die zweite Internetanbindung der TU Wien (Colt; Schwerpunkt Internationaler Verkehr und USA) erweitert worden ist. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:50 MBit/s
Colt:13 MBit/s
+ 4MBit/ss/s für Goodie Domain Service

Ende des Jahres erweitert der ZID das Mailbastionsservice um einen zentralen Virenscanner und einen Spam-Filter für eingehende Mail.

2002

Anfang 2002 kann im ACOnet (Hauptprovider der TU Wien mit Schwerpunkt österreichischer und Europäischer Verkehr) der Umstieg in der Backbone-Technologie von ATM auf Gigabit-Ethernet abgeschlossen werden. Das Trägernetz zwischen fast allen Universitätsstandorten verwendet nun auch die DWDM-Technologie mit darauf aufgesetztem Gigabit-Ethernet. Damit steht auch an den ACOnet-Anschlusspunkten (sogenannte PoPs) den Teilnehmern wie der TU Wien Gigabit-Ethernet zur Verfügung. Bei dieser Gelegenheit wird auch die vertraglich vorgesehene Kapazitätssteigerung auf 79 MBit/s implementiert. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:79 MBit/s
Colt:13 MBit/s
+ 4MBit/ss/s für Goodie Domain Service

Die im November 2001 erstmals über Colt realisierte zweite Internet Anbindung der TU Wien (Schwerpunkt Internationaler Verkehr und USA) wird nun per 2. April 2002 auf insgesamt 23 MBit/s (wobei davon 6 MBit/s zu günstigeren Konditionen für das Goodie Domain Service reserviert sind) ausgebaut. Damit hat die TU Wien zu diesem Zeitpunkt folgende Internet Anbindungen:

ACOnet:79 MBit/s
Colt:17 MBit/s
+ 6MBit/ss/s für Goodie Domain Service

Ende Mai muss KPNQWest, über welches ACOnet einen Großteil seiner Internetbandbreite bezog, Konkurs anmelden. Seit diesem Zeitpunkt läuft die globale Internet-Anbindung von ACOnet über eine kurz zuvor in Betrieb genommene SprintLink Verbindung nach Frankfurt.

Im Herbst 2002 kann ACOnet im Gegensatz zu früheren Jahren ausreichend große Internet-Bandbreite zur Verfügung stellen. Daher wird vom bisherigen Konzept mit zwei unabhängigen Providern für den Internetzugang abgegangen. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Anbindung über ACOnet als einzigen Provider. Die ACOnet Zugänge zu nationalen und internationalen sowie USA Netzen decken von nun an den Bedarf der TU Wien vollflächig ab. Der mit 31.Oktober 2002 ausgelaufene Vertrag des Colt Internetdienstes wird nicht mehr verlängert.

Im Oktober kann mit der Telekom Austria ein Vertrag über die Nutzung von ADSL durch Angehörige der Technischen Universität Wien (Studierende und Mitarbeiter) abgeschlossen werden. Mit TU-ADSL bietet der Zentrale Informatikdienst einen weiteren Breitbanddienst mit innovativer Technologie, der österreichweit in Anspruch genommen werden kann zu günstigen Bedinungen. Gleichzeitig wird vom ZID der TU Wien als weiteres externes Zugangs-Service allen Angehörigen der TU Wien ein VPN-Zugang angeboten. Mit VPN kann von jetzt an von jedem Internetanschluss in der Welt am TUNET teilgenommen werden. Möglich wird das durch einen virtuellen verschlüsselten "Tunnel " über das Internet zur TU Wien.

2003

Im Jänner kann mit Inode Telekommunikationsdienstleistungs GmbH ein Vertrag über die Nutzung von xDSL über entbündelte Leitungen durch Angehörige der Technischen Universität Wien (Studierende und Mitarbeiter) abgeschlossen werden. Mit xDSL@Student bietet der Zentrale Informatikdienst einen weiteren Breitbanddienst für den Zugang zum lokalen Netz der TU Wien an. Im Gegensatz zum Wählleitungsservice sowie dem TA-ADSL-Service mit der Telekom Austria funktioniert xDSL@Student unabhängig von einem Telefonanschluss bei der Telekom Austria.

ACOnet als der nunmehr einzige Internetprovider der TU Wien nimmt seinen zweiten Standort innerhalb Wiens in Betrieb. Die angestrebte ausfallssichere (wegeredundante) Lösung kann somit im Rahmen des Netzwartungstages im Februar 2003 implementiert werden. Diese Standort- redundante Realisierung auf Seiten von ACOnet findet seine konsequente Fortsetzung an der TU Wien, wo die beiden Verbindungen getrennt über jeweils eine eigene Infrastruktur (Router, Switches) im Freihaus bzw. am Karlsplatz enden. In diesem Zuge wird die vertraglich vorgesehene Kapazitätssteigerung der ACOnet Bandbreite auf 160 MBit/s vorgenommen.

Der zentrale Informatikdienst errichtet im März, um einen flexiben mobilen Zugang zu TUNet zu ermöglichen, in öffentlichen Bereichen, Hörsälen und Interneträumen Wireless Lan Versorgung. Dieses WLAN Service ist für Mitarbeiter und Studierende der TU-Wien bestimmt. Das Wireless Lan wird nach dem Standard 802.11b mit 11MBit/s betrieben, damit ist unter optimalen Bedingungen ein Nettodurchsatz von 5-6 MBit/s erreichbar.

2004

Im März wird die vertraglich vereinbarte Kapazitätssteigerung der ACOnet Bandbreite von 160 MBit/s auf 220 MBit/s vorgenommen.

Am Pilotprojekt AT43 für Voice over IP, einer Kooperation der Domain-Registrierungsstelle nic.at und des ZID der Universität Wien, nimmt ab Juli auch die TU Wien teil. Im Rahmen dieses Projektes wird Studierenden und MitarbeiterInnen der TU Wien eine kostenlose persönliche SIP-Rufnummer mit Voicebox geboten.

2005

Im Jänner werden erstmals zwei TU-Standorte (Atominstitut sowie das Institut für Umform- und Hochleistungslasertechnik am Gelände des Arsenals) über eine Centrowave - Funkstrecke angebunden.

Die vertraglich vereinbarte Kapazitätssteigerung der ACOnet-Bandbreite für die Internetanbindung der TU Wien von 220 MBit/s auf 250 MBit/s wird im Februar auf den entsprechenden Routern vorgenommen. Auch die Backup-Verbindung über den zweiten ACOnet-Standort verfügt jetzt über diese Kapazität und kann somit bei Ausfall der primären Anbindung den gesamten Internetverkehr der TU Wien übernehmen. Die restliche Bandbreite der Gigabit Infrastruktur wird im Rahmen von ACO-IX für die direkten Peerings mit Universitäten bzw. anderen ACOnet-Teilnehmern verwendet.

Im Mai wird ein neues erweitertes IPv6 Netz für die TU Wien (2001:629::/32) bei RIPE registriert.

2006

In diesem Jahr werden die ersten 10 Gigabit/s Links zu den Standorten Gußhausstraße, Freihaus und Favoritenstraße in Betrieb genommen.

Ab Dezember ist das TUNET durch zahlreiche Umbauten im Backbone bereit für die Verwendung des neuen Internet-Protokolls IPv6.

2007

Zum Standort Karlsplatz wird ein 10 Gigabit/s Link in Betrieb genommen.

Im Juni wird das Atominstitut durch zwei Glasfaserpaare an das Freihaus mittels Gigabit und redundanter Switch-Konfiguration angebunden.

2008

Seit Beginn des Jahres wird für die bestehenden Glasfasernetze im TUNET die DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing) - Technologie eingesetzt.
Damit wird eine Erhöhung der Transportkapazitäten sowie eine Verbesserung der Ausfallssicherheit erreicht.

Im April beschließt das Rektorat den Start des Projekts "TUphone": Die bestehende ISDN-Nebenstellenanlage soll durch eine moderne Voice over IP - Anlage ersetzt  werden.

2009

Die LWL-Strecke zum ACOnet wird von 1 Gbit auf 10 Gbit Ethernet erhöht.

Der Zuschlag für die Umsetzung des TUphone-Projekts erfolgt Anfang Juli. Beauftragt wird die Firma Kapsch BusinessCom AG mit einer Telefonanlage basierend  auf der VoIP Technologie der Firma Cisco Systems, Inc. Im Zuge dieses Projekts wird im gesamten TUNET Quality of Service (QoS) eingeschaltet. Weiters wird die Infrastruktur zur Versorgung aller Etagenverteiler mit USV-Strom aufgebaut. Die TUphone-Pilotanlage am ZID und in der CE-Abteilung geht Mitte September in Betrieb.

Im Herbst wird auch das neue Ausweichrechenzentrum (Gußhausstraße) in das TUNET integriert.

Der VSC wird mit Leistungsfähigen Verbindungen zum TUNET als auch zur UNI Wien und der BOKU angebunden.

2010

Im Jänner wird ein Skype-Gateway in Betrieb genommen, über das Nebenstellen der TU Wien über Skype erreichbar sind.

Im Zuge der Installation der neuen Telefonanlage werden auf allen Standorten für die Vernetzungsinfrastruktur zentrale USV-Anlagen installiert. Die Verkabelung und die Switching-Infrastruktur wird um PoE Komponenten erweitert und die Redundanz verbessert.

Im Frühjahr beginnt das Rollout der neuen Telefone bei den Instituten.

Im Sommer wird der neu errichtete Lehartrakt in Betrieb genommen.

Zwischen den beiden Rechenzentrumsstandorten Freihaus und Gußhaus wird eine leistungsfähige Verbindungsstruktur in Betrieb genommen.

Alle Gebäude, bis auf Kleinststandorte und das Atominstitut, sind mit 10 GBit/s Anbindungen versorgt.

2011

Am 20.7.2011 erfolgt die Endabnahme der neuen Telefonanlage. Die alte Telefonanlage ist bereits komplett abgebaut.

Der Standort Arsenal/Science Center wird auf einen Backbone Standort mit 10 GBit/s Anbindung aufgerüstet. Dort ist auch der VSC2 angeschlossen.

Die Firewalls der TU Wien werden durch Geräte mit 10 GBit/s Anschlüssen ersetzt.

Das Wählleitungsservice wird auf Grund des Bedeutungsverlustet eingestellt.

Ende 2011 stellt die UNI Wien das Newsservice ein. Damit wird auch an der TU Wien das Newsservice eingestellt.

2012

Die Mailbastionsrechner werden durch leistungsfähigere Geräte ersetzt.

Nachdem die Weboberfläche des Whitepages Services schon vor längerer Zeit eingestellt wurde (ersetzt durch das TISS Adressbuch) wird mit Ende des Jahres auch das LDAP-Service der Whitepages eingestellt.

2013

Im Sommer erfolgt bei der WLAN-Versorgung die Umstellung auf eine leistungsfähigere Controller-Technologie. Im Zuge dessen muss auch eine erhebliche Anzahl von alten WLAN-Sendern getauscht werden.

Die Netzversorgung der Server in den beiden Rechenzentrumsstandorten Freihaus und Gußhaus wird auf eine gemeinsame redundante und leistungsfähige Infrastruktur umgestellt.

Sämtliche Backbonestandorte (außer Atominstitut) sind nun über 2 Paare von redundanten 10 GBit/s Anbindungen mit dem TUNET Core verbunden. Damit sind die Standorte mit einer Kapazität von 40 GBit/s versorgt.

Am 12.12.2013 wird die Backup-Leitung zum ACOnet und Internet auf 10 GBit/s aufgerüstet.

2014

Am 27.2.2014 wird als letzter Standort im Atominstitut die Backbone-Anbindung erneuert. Damit ist auch dieser Standort voll redundant mit 4x10 GBit/s Verbindungen versorgt.