IT Solutions
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Chronik der zentralen IT an der TU Wien

Die Anfänge einer zentralen Einrichtung gehen auf 1958 zurück, als mit der Errichtung des "Mathematischen Labors" am 3. Mathematik-Institut der erste kommerzielle Computer angeschafft wurde (eine IBM 650). Diese Maschine wurde 1964 durch eine IBM 7040 ersetzt. Beide Anlagen wurden auch von andern Instituten genutzt. 1967 wurde die Rechenanlage neuerlich erweitert und offiziell zu einem zentralen akademischen Rechenzentrum erklärt. 1968 wurde ein Prozessrechner angeschafft, 1969 ein Analog/Hybridrechner – auch diese beiden Anlagen wurden interfakultär genutzt. 1972 schließlich wurden alle drei Abteilungen (Digitalrechenanlage, Prozeßrechenanlage und Hybridrechenanlage) zu einer eigenen Organisationseinheit zusammengeschlossen, die dann 1977 gemäß UOG 1975 in ein "Zentrum für elektronische Datenverarbeitung (EDV-Zentrum)" übergeleitet wurde.

Weiters wurde 1975 ein Interuniversitäres EDV-Zentrum (IEZ) als Gemeinschaftseinrichtung von TU Wien, Universität Wien und Österreichischer Akademie der Wissenschaften gegründet, um flächendeckend qualitativ hochwertige Spitzenleistung für den wissenschaftlichen Bereich zu erbringen.

Die ersten Großrechner im akademischen Bereich waren die CDC CYBER 74 an der TU Wien und die CDC CYBER 73 an der Universität Wien.

Ab den 1980er Jahren kam es zu einer rasanten Verbreitung von PCs und Workstations. Im Zuge einer Reorganisation, die Anfang 1991 alle bestehenden Einrichtungen (Abteilungen des EDV-Zentrums und IEZ) in ein einziges EDV-Zentrum zusammenführte, wurden als Schwerpunkte die Unterstützung der dezentralen EDV-Versorgung sowie die Bereitstellung von Hochleistungsrechnern für fachspezifische Forschung auf einem internationalen Standard festgelegt.

1991 wurden die Abteilungen Benutzerbetreuung, Institutsunterstützung, Kommunikation, Hardware Planung und Betrieb, Hochleistungsrechnen eingerichtet.

Mit dem "Kippen" der TU Wien ins UOG'93 am 1. 1. 1999 wurde das EDV-Zentrum zum Zentralen Informatikdienst (ZID) mit den Abteilungen Kommunikation, Standardsoftware, Zentrale Services.

Mit der Umsetzung eines neuen Struktur- und Governancekonzepts für die TU Wien wurde im März 2018 der Zentrale Informatikdienst schließlich zu Information Technology Solutions (TU.it), gegliedert in vier Fachbereiche, nämlich "Products and Services", "Infrastructure", "Communications" und "High Performance Computing".


Chronik | Organisation

1972 Interfakultäres Rechenzentrum
Digitalrechenanlage, Hybridrechenanlage, Prozeßrechenanlage
Vorstand: Prof. Dr. Erich Bukovics, Prof. Dr. Hans Stetter, Prof. DI Dr. Herbert Stimmer
1975 EDV-Zentrum Vorstand: Prof. Dr. Manfred Brockhaus, Prof. Dr. Hans Stetter, Prof. DI Dr. Herbert Stimmer, Prof. DI Dr. Alexander Weinmann
  Digitalrechenanlage Leitung: DI Dieter Schornböck
  Hybridrechenanlage Leitung: DI Wolfgang Kleinert
  Prozeßrechenanlage Leitung: Dr. Manfred Paul
1975 Interuniversitäres EDV-Zentrum, IEZ Vorstand: Prof. Dr. Wolfgang Kummer, Prof. Dr. Günther Vinek
Leitung: Dr. Hermann Bodenseher, Dr. Walter Grafendorfer
1991 EDV-Zentrum Vorstand: Prof. Dr. Karlheinz Schwarz, Prof. DI Dr. Herbert Mang
ab 1994 Prof. DI Dr. Siegfried Selberherr
Leitung: DI Dr. Wolfgang Kleinert
1999 Zentraler Informatikdienst, ZID
Abteilungen Kommunikation, Standardsoftware, Zentrale Services
Leitung: DI Dr. Wolfgang Kleinert
2013   Leitung: DI Udo Linauer
September 2016   interimistische Leitung: DI Albert Blauensteiner
März 2017   Leitung: DI Bernd Logar
2018 Information Technology Solutions, TU.it Leitung: DI Bernd Logar

Zeitschrift Pipeline, 1991 bis 1998, ZIDline, 1999 bis 2011

Chronik 2015