Zentraler Informatikdienst der TU Wien
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PC Arbeitsplätze in den Internet-Räumen

Die ersten Schritte ...

Wer ist berechtigt ?

Jede/r, die/der einen gültigen Studierendenaccount der TU Wien oder eine spezielle Berechtigung des ZID (z.B. Kurs- oder Tagungsteilnehmer) hat, kann dieses Service in Anspruch nehmen. Sollten Sie eine dieser Bedingungen erfüllen, aber trotzdem keinen gültigen Account besitzen, wenden Sie sich bitte an die Tutoren bzw. an das Service Center des Zentralen Informatikdienstes. 

Die ersten Schritte

Sollte das Gerät in ausgeschaltetem Zustand sein, schalten Sie es bitte ein, indem Sie den Power-Knopf drücken (Bei einigen Geräten reicht auch die <SPACE>- oder Maus-Taste. Nach einem kurzen Boot-Vorgang erscheint der Login-Screen, wo auch ein Kiosk Modus im Intranet sowie eine kurze Hilfe verfügbar sind. Fall sich das System in einem undefinierten Zustand befindet, drücken Sie  <CTRL-ALT-DEL> oder schalten Sie es kurz aus und wieder ein. 

Benutzer-Validierung

Für die Validierung geben Sie bitte Ihre Matrikelnummer (mit führendem "e") und das Passwort Ihres Studenten-Server Accounts ein. Sofern Sie es nicht bewusst geändert haben, sollte es gleich dem TU-Passwort sein. Falls Sie dieses nicht mehr wissen, wenden Sie sich bitte an die Tutoren. Sollte der Login trotzdem fehlschlagen, kann es sein, dass Ihr Samba Passwort nicht gleich dem Unix Passwort ist. In diesem Fall setzen Sie es bitte auf der Webseite für Studentenservices unter "Passwort-Änderung" neu.

Meine Arbeitsumgebung

Wenn Sie sich erfolgreich validiert haben, finden Sie sich nach kurzer Zeit auf einer grafischen Oberfläche wieder, dem so genannten Desktop. Dort gibt es wie unter Windows einen Taskbar und ein Startmenü mit Applikationen für nahezu alle wichtigen Anwendungsgebiete; aus Gründen der Kompatibilität wird auch Microsoft Office angeboten. 

In der Regel können Sie sofort lossurfen, falls Sie einen Mail Client verwenden möchten (empfohlen wird Thunderbird), müssen Sie in diesem allerdings zuerst Ihren Studenten Mail Account einrichten (Wie Sie es vermutlich auch zuhause  auf Ihrem privaten Notebook getan haben).  

Wo liegt mein Home Directory?

In der Regel werden Sie Ihre persönlichen Daten auf einem Wechselmedium (z.B. USB Stick) oder in Ihrem Home Directory speichern. Dieses liegt in Wirklichkeit nicht auf dem lokalen PC sondern direkt in einem eigenen Verzeichnis mit dem Namen "LIZNG" in Ihrem Home-Directory auf dem Studenten-Server (Im Gegensatz zum alten Linux System, dort wurden die Daten im Verzeichnis "LIZ" abgelegt). Das Verzeichnis "Meine Dokumente" liegt auf der selben Ebene und wird lediglich in das Verzeichniss "LIZNG" verlinkt. 

Achten Sie deshalb bitte darauf, dass Sie Ihre Diskquoten niemals überschreiten, da der Login-Vorgang sonst scheitert bzw. ein fehlerfreies Arbeiten nicht möglich ist.

Sollten Sie bei der Wahl der Sitzung "Local" ausgewählt haben, befindet sich ihr Home Directory nicht am Server sondern lokal am PC. Dementsprechend sind ihre Desktop- und  Applikationseinstellungen für diese Session nicht verfügbar, d.h. eine lokale Sitzung wird immer mit den Grundeinstellungen gestartet. Damit Sie aber trotzdem auf Ihre Daten am Server zugreifen können, haben Sie die Möglichkeit unter "Orte" ihr Directory am Server zu mounten. Wir empfehlen diese Sitzungsmethode, wenn in den Internet-Räumen sehr viel los ist und auf Grund einer potenziellen Serverüberlastung ein flüssiges Arbeiten sonst nicht möglich wäre. Beachten Sie aber, dass bei einer lokalen Sitzung sämtliche von Ihnen gemachten Einstellungen nicht erhalten bleiben und mit den Einstellungen einer normalen Sitzung (Home Directory am Server) nicht in Zusammenhang stehen. Bedenken Sie bitte auch, dass bei einer lokalen Sitzung ihr Home Directory im Speicher liegt und sehr grosse Downloads deshalb zu einer System Instabilität führen können.

Drucken

Wenn Sie einen Druckjob absetzen, kommt dieser nicht sofort beim Drucker raus. Sie müssen sich dazu erst am MFP (Multifunktionsdrucker) einloggen, Ihre QuickCard einstecken und dann Ihren Druckjob auswählen und ausdrucken. Alte Copy-Check-Karten können bis auf Widerruf noch im alten Drucksystem und danach im Grafischen Zentrum verwendet werden.

Wenn Sie im Firefox Browser ein PDF anwählen, wird standardmäßig der Adobe Reader aufgerufen. Leider gibt es mit dieser Applikation immer wieder Probleme beim Drucken. Eine Alternative dazu wäre z.B. der "Evince" Dokumentbetrachter. Dieser wird automatisch verwendet, wenn Sie im Firefox das Adobe Plugin deaktivieren.

Zusätzliche Hardware

Sie können Wechselmedien (z.B. Wechselfestplatten oder Memory Sticks) mit USB Schnittstelle anschließen. Audio-Funktionalität ist ebenfalls per Kopfhörer (Anschluss vorne) nutzbar. Bitte vergessen Sie nicht, das Medium vor dem Entfernen zuerst zu entriegeln (rechte Maus-Taste "Laufwerkseinbindung lösen").
 

Welche Applikationen gibt es?

Primär stehen die wichtigsten Anwendungen für Mail, News, WWW, IRC/ICQ und Text/Grafik-Bearbeitung zur Verfügung. Eine vollständige Liste, bzw. welche Anwendungen vom ZID unterstützt werden, finden Sie unter www.zid.tuwien.ac.at/student/internet_raeume/software/

Falls unbedingt Microsoft-Kompatibilität gefordert ist, steht das MS Office Paket per Citrix Client ebenfalls zur Verfügung. Bitte bedenken Sie aber, dass nur eine geringe Anzahl von Lizenzen (ca. 40) existiert, und somit nicht alle PC Benutzer zugleich diese Anwendungen verwenden können. 

Ende der Sitzung

Wenn Sie Ihre Sitzung beenden wollen, wählen Sie einfach Abmelden in der Taskbar. Schalten Sie das Gerät danach bitte NUR aus, wenn es nach dem Logout hängen bleibt.

Falls Sie einmal irrtümlich während einer laufenden Session das Gerät ausschalten oder auf Grund eines Systemfehlers dazu gezwungen sind, macht das auch nichts. Eventuell verlieren Sie einige Informationen, falls Sie gerade eine Datei geöffnet oder einen USB Stick gemountet haben, in der Sie irgendwelche Änderungen noch nicht abgespeichert haben. 

Migration von einem alten System

Falls Sie das Linux System schon sehr lange (mind. ein Jahr) nicht mehr verwendet haben, kann es sein, dass sich in der Zwischenzeit die Version stark verändert hat. Das aktuelle System basiert auf Ubuntu und verwendet GNOME als Desktop.

Wenn Sie Ihre Dokumente immer brav unter dem Verzeichnis "Meine Dokumente" abgespeichert haben, sollten diese auch im jetzigen System unter diesem Verzeichnis aufscheinen. Falls Sie sie z.B. am Desktop abgelegt haben, müssen Sie diese Dateien händisch in das neue System verschieben. Ebenso müssen Sie möglicherweise diverse Anwendungen neu konfigurieren. Für die wichtigsten Anwendungen (WWW, Mail und News) gibt es im Startmenü unter LIZ ein Migrations-Tool. Scheuen Sie sich bitte nicht bei Fragen oder Problemen die Hilfe der Tutoren in Anspruch zu nehmen.

Beachten Sie bitte auch, dass Daten in einem alten LIZ Verzeichnis ihre Diskquoten belasten können und löschen Sie diese deshalb sobald Sie alles übertragen haben.

Mögliche Probleme

Sollten Sie Probleme mit dem Login oder dem Arbeiten unter Linux allgemein haben, könnte es sein, dass Sie sich Ihre Einstellungen so stark verändert haben, dass Sie es auf normalem Weg nicht mehr rückgängig machen können. 

Sollte das Problem nach einem Reboot nicht verschwunden sein, hilft manchmal leider nur eine manuelle Reparatur oder im schlimmsten Fall eine Neukonfiguration (legen Sie im Homedirectory eine Datei mit dem Namen .inithome an und starten Sie danach die Sitzung neu oder starten Sie gleich eine Neuinitialisierungssitzung). Sollte der Desktop so inoperabel sein, dass keine GUI Aktion mehr möglich ist, muss diese Neukonfiguration in einer lokalen Session ohne Home Directory durchgeführt werden. Sollten Sie mit dieser Vorgehensweise nicht 100% vertraut sein, wenden Sie sich am Besten bitte gleich an die Tutoren des ZID. Sie können das Problem dann genauer untersuchen und müssen nur in ganz hoffnungslosen Fällen das Homedirectory neu konfigurieren. Beachten Sie bitte auch, dass bei einer Neukonfiguration viele individuellen Einstellungen verloren gehen und deshalb vorher eine Sicherung zu empfehlen ist.

Manchmal kann es vorkommen, dass trotz Ausschluss aller oben genannten Ursachen der Login auf Grund von Netz- oder Serverüberlastung nach wie vor fehlschlägt. In so einem Fall würde ein wiederholter Login-Versuch - auch auf unterschiedlichen Geräten - die Situation nur verschlimmern. Hier wäre als Lösung folgendermaßen vorzugehen: Alle PCs auf denen man einen erfolglosen Login versucht hat sind zu rebooten (falls das noch nicht geschehen ist), danach ca. 5 Min. warten und dann erst einen neuen Versuch starten.

In seltenen Fällen, besonders zu Zeiten wo sehr viel Aktivität in den Internet-Räumen herrscht, kann es auch vorkommen, dass der Bootvorgang vor dem Login sehr lange dauert. In diesem Fall ist entweder Geduld angesagt oder falls möglich, verschiebt man seine geplanten Tätigkeiten auf einen späteren Zeitpunkt. In der Regel betreffen solche Probleme nur den Bootvorgang und nicht die Sitzung selbst.

Wir bereits zuvor erwähnt, kann es sein, dass in Hochlastsituationen ein problemfreies Arbeiten nicht möglich ist. In dieser Situation ist es besser stattdessen eine lokale Sitzung zu starten.

Weitere Hilfe

Wenn Sie Probleme mit der Bedienung des Systems haben oder irgendwelche Beschwerden oder Anregungen vorbringen möchten, wenden Sie sich bitte an die Tutoren (Kl. 42006) bzw. ans Service Center oder schicken Sie eine Mail an 

studhelp@zid.tuwien.ac.at